25. Januar 2019

Auf ein Neues!

Im Jahr 2019 wird die zweite Welle der Energieaudits erwartet.

Im Jahr 2019 wird die zweite Welle der Energieaudits erwartet. Vier Jahre nach der gesetzlich vorgeschriebenen Erst-Auditierung müssen zahlreiche Unternehmen (Nicht-KMU) erneut ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 absolvieren.

Was bisher geschah

Wenn Sie zu einem großen Unternehmen (Nicht-KMU) gehören, haben Sie vermutlich entsprechend des Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G), das am 22. April 2015 in Kraft getreten ist, bis spätestens 5. Dezember 2015 ein Energieaudit gemäß DIN EN 16247-1 durchgeführt. Als Nicht-KMU gelten Unternehmen, die unabhängig von Umsatz oder Bilanzsumme mindestens 250 Personen beschäftigen, oder bei weniger Mitarbeitern einen Jahresumsatz von mehr als 50 Mio. € und eine Jahresbilanzsumme von 43 Mio. € aufweisen. Bei dieser Betrachtung werden verbundene Unternehmen (wie Tochterunternehmen) mitgezählt. Nur Unternehmen, die bereits vorab ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 oder ein Umweltmanagementsystem (EMAS) vorweisen konnten, waren von dieser Pflicht ausgenommen.

Was geschehen wird

Das Gesetz schreibt auch eine regelmäßige Wiederholung des Audits im Abstand von vier Jahren vor. Damit wären wir im Jahr 2019. Zahlreiche Nicht-KMU werden sich folglich in diesem Jahr erneut um ein Energieaudit kümmern müssen. Möglicherweise kann das zu Engpässen bei den Beratungskapazitäten führen.

Engpässe vermeiden

Warten Sie nicht, bis alle anderen auch mit der Auditierung beginnen wollen. Gehen Sie das Energieaudit jetzt an. Treffen Sie schon jetzt die notwendigen Vorbereitungen. Schließen Sie die Lücken in Ihrem System, bringen Sie Ihre Datenerfassung, Strukturen und Analysen des Energiemanagements auf Vordermann.

Was passiert nach dem Audit?

Liegt in den folgenden vier Jahres bis zum nächsten Audit alles brach bis dann kurz vor knapp wieder Hektik ausbricht? Verlaufen alle bis zum Audit erfolgten Bemühungen im Sande? Es geht auch anders! Das Energieaudit ist eine solide Ausgangsbasis für ein dauerhaftes Energiecontrolling. Mithilfe von IngSoft InterWatt können Sie die im Audit abgeleiteten Verbesserungspotenziale und Maßnahmen umsetzen und messbar nachverfolgen. Mit minimalem Aufwand zum maximalen Erfolg! So bleiben Sie am Ball, verbessern stetig Ihre Energieeffizienz und sehen dem nächsten Energieaudit gelassen entgegen.

Freiwilliges Energieaudit

Auch wenn Sie nicht gesetzlich zu einem Energieaudit verpflichtet sind, ist es sinnvoll. Es schafft die Basis für ein langfristiges und ganzheitliches Energiemanagement. Ihre Verbrauchsdatenerfassung erhält eine Struktur. Sie gewinnen einen Überblick über Ihre Energieeinsparpotenziale und haben eine Grundlage, auf der Sie Maßnahmen festlegen und deren Wirksamkeit überprüfen können. Sie wissen ja: steter Tropfen höhlt den Stein.

Ein Energieaudit ist aber auch reizvoll, um Förderungen und staatliche Unterstützung in Anspruch nehmen zu dürfen. Damit kleine und mittlere Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe in den Genuss des Spitzenausgleichs nach der Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV) kommen, ist ein Energieaudit erforderlich (dieser kann nach DIN EN 16247 erfolgen oder nach einem vereinfachten Schema). Auch Antragsverfahren zur besonderen Ausgleichsregelung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) setzen ein erfolgreiches Energieaudit voraus.

Stehen Sie nicht hinten an

Seien Sie vorn dabei, warten Sie nicht bis Ihnen andere zuvorkommen. Als langjähriger Spezialist im Energiemanagement bieten wir Energieaudits im begrenzten Umfang selbst an. Umfangreiche Vorhaben führen wir in Kooperation mit Partnern durch. Wir beantworten gern Ihre Fragen und begleiten Sie auf dem Weg zum Energieaudit und darüber hinaus.

Sprechen Sie uns an.


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