13. Dezember 2018

E-Rechnungsverordnung ab November 2018 in Kraft - Arbeitsersparnis im Energiemanangement

Nach der E-Rechnungs-Verordnung gelten seit dem 27. November 2018 für die Rechnungsstellung im öffentlichen Auftragswesen spezielle digitale Einbringungsarten und -formate.

Die obersten Bundesbehörden müssen seitdem in der Lage sein, elektronische Rechnungen zu empfangen und zu verarbeiten. Alle anderen öffentlichen Auftraggeber des Bundes folgen ein Jahr später am 27.11.2019.

Ab dem 27. November 2020 müssen alle Lieferanten, die öffentliche Aufträge (ab einem Auftragswert von 1.000 €) bedienen, verpflichtend eine elektronische Rechnung stellen.

Betroffen sind davon in hohem Maße auch die Energieversorger. Somit werden alle öffentlichen Stellen wie Kommunen, Behörden etc. spätestens ab 2021 Energierechnungen in elektronischer Form vorliegen haben.

Mehr als ein PDF-Abbild

Elektronische Rechnungen im Sinne der Verordnung sind nicht einfache PDF-Abbilder „klassischer“ Papierrechnungen, sondern müssen die Rechnungs-Informationen im strukturierten Datenformat gemäß EU-Standard enthalten. Das ermöglicht es einer Software, den Inhalt der Rechnung zu verstehen, sodass digitale Prozesse möglich werden.

Von Rechnungsstellern und Rechnungssendern ist laut der Verordnung grundsätzlich der Datenaustauschstandard XRechnung zu verwenden. Es kann jedoch auch ein anderes Datenaustauschformat verwendet werden, wenn es den Anforderungen der europäischen Norm für elektronische Rechnungsstellung entspricht. Auch das Format ZUGFeRD 2.0 (Profil EN 16931) entspricht diesen Vorgaben und kann damit von allen europäischen Verwaltungen empfangen und verarbeitet werden.

Was bedeutet das für Anwender von IngSoft InterWatt?

Viele der Anwender von IngSoft InterWatt aus der öffentlichen Hand müssen im Rahmen des Energiemanagements Energierechnungen auf deren Richtigkeit prüfen. Zudem stellen in vielen Fällen Energierechnungen eine wichtige und oft auch einzige Datenquelle über den Energieverbrauch bestimmter Gebäude dar. Bis dato war es mühsam mit dem Energieversorger eine Schnittstelle für diese Rechnungsdaten zu vereinbaren, sodass auch im Jahre 2018 viele Papierrechnungen schlicht abgetippt werden mussten.

Diese Handerfassung sollte zumindest für die öffentliche Hand spätestens 2021 Geschichte sein.

IngSoft wird die entsprechenden Schnittstellen anbieten, sobald die ersten Energieversorger Rechnungen im Format ZUGFeRD 2.0 (Profil EN 16931) oder XRechnung ausgestellt haben.


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