15. Juni 2020

Für alle, die es smart machen wollen

LoRa ist in aller Munde: Ein Funksystem, das zur kabellosen Anbindung von Verbrauchszählern und beliebiger Sensorik in einem Gebäude, einem Werksgelände oder sogar einem Stadtteil dient. Es ist einerseits sehr stromsparend und verfügt andererseits über eine hohe Reichweite. So können Zähler und andere Messgeräte auch dann angebunden werden, wenn eine Verkabelung unmöglich oder unwirtschaftlich wäre. Die Umsetzung ist recht unkompliziert.

Was macht LoRa aus?

Nehmen wir zunächst das LoRa etwas genauer unter die Lupe. Dieses Funksystem befindet sich – genau wie der wireless M-Bus - im 868 MHz ISM – Band. Die Kommunikation ist in der Regel bidirektional. Bei batteriebetriebenen Sub-Metern wird, nachdem der Sensor einen Messwert verschickt hat, für wenige Sekunden ein Empfänger aktiviert. Das ermöglicht dem Gateway z. B. ein „Acknowledge“ zu schicken. So weiß der Sensor, ob sein Signal vom Gateway empfangen wurde. Im Fehlerfall könnte dieser dann beispielweise auch einen Messwert so lange wiederholen bis er von dem Gateway empfangen wurde. Die Kommunikation zwischen Gateway und Sensoren verteilt sich durch die sog. Spread-Spectrum Technologie auf virtuelle Kanäle, die die Kapazität eines Gateways erhöhen.

Da eine bidirektionale Kommunikation stattfindet, kann der Sensor seinen Spreiz-Faktor auch im Betrieb immer wieder anpassen. Bei der Anbindung wird das über einen sogenannten Join-Request erledigt. Hierbei verständigen sich Sender und Empfänger über die Kommunikation.

Die Reichweite beträgt draußen bei Sichtverbindung bis zu 15 km, in Gebäuden etwa 200 m. Bei Reichweitemessungen innerhalb von Innenstädten, sind es 1-2 km. Die Datenpakete werden immer verschlüsselt.

Abgrenzung des wireless M-Bus zu LoRa

Der wireless M-Bus wurde ausschließlich für den Bereich Smart/Sub- Meter entwickelt. LoRa hingegen ist darüber hinaus aber unter anderem auch für die Anbindung von Umweltsensorik, Parkautomaten, Parkplatzüberwachung oder Straßenbeleuchtung konzipiert. LoRa kommt aufgrund der großen Reichweite insbesondere in sehr großen Liegenschaften oder auch kompletten Siedlungen zum Einsatz. So beispielsweise bei Fernwärmenetzen, Umweltsensorik in Industriekomplexen, Gas- und Wasserzählern in Wohngebieten, Submetern und Rauchmeldern in Gebäuden, Wasserschachtzählern, größeren Wohnkomplexen oder Industrieunternehmen mit großem Freigelände.

Gehen Sie den nächsten Schritt

Mit einem ausgebauten Datenlogger – der als LoRa Basestation dient – und der Energiemanagement-Software IngSoft InterWatt sind Sie nur einen Schritt entfernt von der Smart City bzw. vom Smart Living entfernt. Sie sind nicht länger auf eine örtlich begrenzte Datenerfassung festgelegt. Stattdessen können Sie alle relevanten Daten, unter anderem auch aus der Fernwärmeauslese und der Umweltsensorik, flächendeckend erfassen. Der automatische Import der Daten aus der LoRa-Basisstation in die Energiemanagement-Software IngSoft InterWatt erleichtert Ihnen das Leben.

Wollen Sie mehr erfahren?

Am 19. Juni nehmen wir uns gemeinsam mit unserem Partner, dem Ingenieurbüro H.Lertes GmbH & Co. KG Zeit für Sie und laden Sie zum Webinar ein. Dieses Webinar richtet sich an alle, die das Einmaleins des LoRa kennenlernen und zur Übertragung der Daten in das Energiemanagement erfahren möchten.

Melden Sie sich jetzt an!


Zurück