17. März 2020

Geänderte Fördermaßnahmen

Seit Jahresbeginn hat sich die Förderung neuer Heizungen geändert. Das Wesentliche: Gasbrennwertheizungen werden nur noch gefördert, wenn sie in Kombination mit erneuerbaren Energien eingesetzt werden. Förderungen für Ölheizungen gibt es nicht mehr. Die Geltungsdauer ist begrenzt bis zum 31. Dezember 2021.

Anschließend soll die Ablösung des Programms durch die „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“ erfolgen.

Fördersätze

Die Förderung wird stets als prozentualer Anteil der förderfähigen Kosten angegeben, die tatsächlich beim Austausch oder bei Erweiterung entstanden sind.

Die Fördersätze sind wie folgt:

  • Gasbrennwertheizungen werden mit 30 % gefördert, sofern eine erneuerbare Wärmeerzeugung (Biomasse, Solarthermie oder Wärmepumpe) direkt eingebunden wird. Ist die Gasbrennwertheizung hingegen zumindest mit einem entsprechenden Speicher und Steuer- und Regelungstechnik ausgerüstet („Renewable Ready“) und wird binnen zwei Jahren nachgerüstet, beträgt die Förderung 20 % - auch für die spätere Nachrüstungsmaßnahme.
  • Ausschließlich erneuerbare Heizungsanlagen, Wärmepumpen und Solarkollektoranlagen werden mit 35 % gefördert.
  • Für den Ersatz von Ölheizungen durch eine Wärmpumpe oder Biomasseheizung gibt es 45 %.
  • Im Neubau werden nur Solarkollektoranlagen (30 %), EE-Hybride und Wärmepumpen (je 35 %) gefördert.
  • Förderungen für die Anschaffung neuer Ölheizungen sind gestrichen.

Anreizprogramm Energieeffizienz

Bei Ersatz alter Heizungsanlagen wird nur noch dann ein Zusatzbonus aus dem APEE (Förderübersicht Anreizprogramm Energieeffizienz) gewährt, wenn dieser über durch die KfW geförderte Projekte erfolgt. BAFA-Zuschüsse sind ausgenommen. Im Gegenzug ist der Bonus von 20 % auf 30 % des Tilgungszuschusses gestiegen.

Die Antragstellung muss vor Vorhabenbeginn erfolgen. Verschiedene Fördermittel für die gleichen förderfähigen Kosten können kumuliert werden. Dabei gilt allerdings die Voraussetzung, dass die Summe aus Krediten, Zuschüssen und Zulagen die Summe der förderfähigen Kosten nicht übersteigen darf.

 

 

 


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