04. März 2022

Lassen Sie Ihre Energie-, Umwelt- und Klimamanagement-Software fördern

Die ambitionierten Klimaziele erfordern große Anstrengungen im Energiemanagement, Umweltmanagement und Klimamanagement. Die drei Bereiche können nicht mehr separat voneinander betrachtet werden. Sie wachsen zusammen. Durch Normen wie die ISO 50001 oder ISO 14001 nimmt der Gesetzgeber Unternehmen in die Pflicht, ihren Energieverbrauch nachhaltig zu reduzieren. Ziel ist es, Umwelt und Klima zu schützen. Diese Anstrengungen werden durch eine breite Palette an Förderungen belohnt.

Förderprogramme im Energie- und Umweltmanagement

Es existiert ein großes Angebot an Förderprogrammen für Energie- und Umweltmanagement sowie Klima. Es ist teils unübersichtlich. Die Fördermittelgeber und Bewilligungsstellen sind bemüht, den Förderdschungel zu lichten und zu strukturieren. Bedingungen für Unternehmen werden einfacher gestaltet. Hürden für die Förderung von Klimaschutzmaßnahmen werden abgebaut.

In der Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft (EEW) entfällt seit dem 1. November 2021 die Zertifizierungspflicht für Energiemanagement-Systeme nach DIN EN ISO 50001 oder Umweltmanagement-Systeme nach EMAS. Das erleichtert den Einstieg in die Förderung.

Zugleich wird der Verwaltungsprozess in den Behörden schlanker. Förderhöhe und -quoten werden angehoben. Auch Fördermaßnahmen zu anderen Themen sollen möglichst energieeffizient, nachhaltig oder klimaneutral gestaltet werden.

Direkte Förderung

Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft

Das Modul 3 der Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft sowie die Kommunalrichtlinie fördern Klima-, Umwelt- oder Energiemanagement-Software direkt. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stellt im Modul 3 Fördermittel für den Erwerb und die Installation von Energiemanagement-Software bereit. Entsprechende Schulungen von Mitarbeitern werden ebenso gefördert.

Auch Hardware, die für ein Monitoring oder die effiziente Regelung von Energie- und Stoffströmen notwenig ist, wird bezuschusst. Die Förderhöhe des Programms beträgt 15 Mio. € pro Investitionsvorhaben. Kombiniert wird sie mit einer Förderquote von bis zu 40 %.

Kommunalrichtlinie

Die Kommunalrichtlinie ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Sie ist deutlich breiter aufgestellt als die EEW. Alle drei Bereiche Energie-, Umwelt- und Klimamanagement werden berücksichtigt. Die begünstigte Zielgruppe: Akteure im kommunalen Umfeld.

Für die Implementierung oder Erweiterung einer Energiemanagement-Software werden bis zu 70 % Förderquote angeboten; bei finanzschwachen Kommunen sogar bis zu 90 % . Die Förderhöhe beträgt bis zu 20.000 €. Zusätzlich sind anknüpfende Messtechnik, Zähler und Sensorik im Umfang von bis zu 50.000 € ansetzbar.

Fördermöglichkeiten für einzelne Software-Bestandteile

In einigen Förderrichtlinien können auch Software-Bestandteile oder die Verwendung für bestimmte Anwendungsbereiche bezuschusst werden. Dann werden nur einzelne Funktionsbereiche berücksichtigt: z.B. das reine Monitoring der Messdaten oder die Angabe zur Höhe der Energie-Einsparung.

Bei der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BeG) sind Hard- und Software förderfähig, die zur Visualisierung des Ertrages erneuerbarer Energien eingesetzt werden. Das gilt für die meisten Anlagen zur Wärme-Erzeugung, die im Programm enthalten sind.

In einem anderen Part des BeG ist eine komplette Energiemanagement-Lösung inkl. Integration in wohnwirtschaftliche Software förderfähig.

Unternehmen haben mehr Möglichkeiten zur Förderung, als der erste Blick vermuten lässt. Oftmals werden als Nachweis gut aufbereitete und nachvollziehbar dokumentierte Übersichten vorausgesetzt.

Software als Wegbereiter für Förderung

Unabhängig von konkreten Förderung ist es sinnvoll, auf eine Software für die Erfassung aller relevanten Stoff- und Energieflüsse zu setzen. Das stellt sicher, dass Nachweis- und Dokumentationspflichten zu notwendigen Messdaten korrekt eingehalten werden. Das ist Voraussetzung für die tatsächliche Auszahlung der Fördergelder.

Bereits kleinere, spezifische Systeme können ausreichend sein. Eine vollumfängliche Software mit universell einsetzbarem Anwendungsbereich ist jedoch empfehlenswert. Sie unterstützt Unternehmen langfristig bei der Nachweisführung innerhalb eines Messsystems für jegliche Förderprogramme.

Fazit: Energieeffizienz zahlt sich aus

Unternehmen können diverse Zuschüsse für den Erwerb oder die Erweiterung ihrer Klima-, Umwelt- oder Energiemanagement-Software beanspruchen. Ihr Einsatz vereinfacht die Erfassung, das Management und die Analyse von Energieverbrauch, erneuerbaren Energien, Stoffströmen sowie Emissionen. Zugleich fördert sie die Transparenz. Die daraus abgeleiteten Maßnahmen zur Optimierung zahlen sich aus.

Fragen?

Zu Ihren Fragen rund ums das Thema Energie-, Umwelt- und Klimamanagement sowie Förderung stehen wir Ihnen gerne Rede und Antwort. Möchten Sie mehr Informationen zum Einsatz und zur Implementierung von IngSoft InterWatt erhalten? Rufen Sie uns gerne an: +49 (911) 430879-100 oder schreiben Sie uns eine E-Mail:

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