29. März 2020

Öffentliche Hand zum energieeffizienten Einkauf verpflichtet

Am 18. März 2020 hat die Bundesregierung die Neufassung der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Beschaffung energieeffizienter Leistungen beschlossen. Für die öffentliche Hand bedeutet das: Beschaffer müssen grundsätzlich Waren und Produkte mit der höchsten verfügbaren Effizienzklasse im Sinne der EU-Verordnung über die Energieverbrauchskennzeichnung einkaufen.

Ist ein solches Leistungsniveau nicht gegeben, muss die Beschaffung nach dem höchsten erreichbaren Leistungsniveau an Energieeffizienz erfolgen. Diese Verpflichtungen hat sowohl bei nationalen als auch europaweit ausgeschriebenen Aufträgen Gültigkeit.

Weitere Vorschriften geplant

Diese Vorschrift zum energieeffizienten Einkauf soll ein weiterer Schritt zur klimaneutralen Verwaltung sein und die Klimaschutzziele der Bundesregierung stützen. Neben dieser kürzlich beschlossenen Allgemeinen Verwaltungsvorschrift will die Bundesregierung außerdem eine Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur klimafreundlichen öffentlichen Beschaffung ausarbeiten. Diese soll dann gezielt auf klimarelevante Produkte und Dienstleistungen Bezug nehmen.


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