10. Dezember 2018

Vererbungsprinzipien - für ein wachsendes Energiemanagement

Das Prinzip der Vererbung fußt auf dem Wunsch nach einer vereinfachten Bearbeitung bereits getroffener Einstellungen.

Gleiche Einstellungen werden zentral verwaltet und an darunterliegende Ebenen automatisch weitergegeben. Ihr Vorteil: Sie nehmen sowohl die ursprünglichen Einstellungen als auch spätere Änderungen nur an einer Stelle vor. Daher gilt solche zentralen Einstellungen sind so lange gültig, bis auf einer Ebene darunter eine neue Einstellung getroffen wird oder die bestehende geändert wird.

Wie ein Baum

Ihre reelle Zähler- und Gebäudestruktur wird im System in Form einer umgekehrten Baumstruktur abgebildet. Ausgehend von einem oben angesiedelten Wurzelelement werden alle weiteren Gebäude darunter wie Äste behandelt, an welchen wiederum weitere Äste abzweigen können. Diese Baumstruktur bildet die Basis für das Vererbungsprinzip, denn: Oben im Stamm getroffene Einstellungen werden meist so lang an alle nachgeordneten Äste vererbt, bis dort wiederum eine neue, eigene Definition getroffen wird. Diese Definition wird dann wiederum im eigenen Ast abwärts vererbt.

Egal wie groß der Baum über die Jahre wird, der Pflegeaufwand bleibt für Sie gering.

Die Auswirkungen der Vererbung

Die Vererbung ermöglicht es zunächst, dass Sie allgemeine Einstellungen nicht für jedes Objekt einzeln treffen müssen. Zudem haben Sie so den Vorteil, dass Sie Ausnahmen von einer festgelegten „Regel“ definieren können. Beispielsweise ist dies bei den Einstellungen von Benutzerrechten hilfreich. So können möglichst weit an der Wurzel der sichtbare Bereich und ein spezifisches Set an Rechten für einen Nutzer definiert werden. Zugleich ist es möglich, ihm sukzessive nach unten Rechte für bestimmte Elemente zu entziehen oder zu vergeben. Das Vererbungsprinzip kommt bei Benutzerrechten, Berichts- und Auswertungsvorlagen sowie erweiterten Einstellungen (z. B. Geschäftsjahresbeginn, Feiertagskalender, Sortierungen, Referenzwert, etc.) zum Tragen.

Ein Beispiel

Die zentrale Verwaltung des Referenzzeitraumes dient zur Veranschaulichung: Bei Einrichtung des Systems ist oft klar, welcher Referenzzeitraum für die monatlichen Energieberichte gelten soll, da diese von einer Vorgabe abhängen. Es ist nun in IngSoft InterWatt möglich, diesen Referenzzeitraum zentral auf oberster hierarchischer Ebene (Organisationseinheit) vorzugeben und dort zu pflegen. Er gilt dann zunächst für alle Energieliegenschaften unter dieser Organisationseinheit. Außer, es ergibt sich für eine bestimmte Liegenschaft aufgrund eines Neubaus ein neuer Referenzzeitraum – in diesem Fall kann hierfür eine Ausnahme definiert werden. Für alle anderen gilt weiterhin das Vererbungsprinzip.

Kurz und knackig:

Der Referenzzeitraum wird festgelegt…VorteilNachteil
zentral, gültig für alle ObjekteKeine ungewollten Abweichungen, einfach zentral änderbarKeine Ausnahmen möglich (z.B. für Neubauten)
Bei jedem Objekt einzelnAusnahmen möglichFehler wahrscheinlich, nachträgliche Änderung sehr aufwendig

Zentral, vererbt / überschreibbar

(Die Lösung in IngSoft InterWatt durch Vererbung!)

Zentral pflegbar und trotzdem individuelle Abweichungen möglichkeiner

 

Was haben Sie davon?

Während das Vererbungsprinzip bei kleineren Anwendungsfällen kaum ins Gewicht fällt, ist es schon bei einer Handvoll von Objekten eine große Hilfe. Szenarien mit einer großen Anzahl von Gebäuden sind im Energiemanagement ohne solche Mechanismen nur solange handhabbar, wie sich nachträglich keine Änderungen ergeben. Letzteres ist unrealistisch. Daher bieten wir Ihnen in IngSoft InterWatt eine Lösung, die Ihnen die Anwendung erleichtert, lästige Klick-Arbeit erspart und mögliche Fehlerquellen reduziert.


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