26. September 2019

Viele Wege – Ein Ziel. Datenerfassung in IngSoft InterWatt

Teil 1: Die Einrichtung von digitalen Ableseaufträgen

Die Basis für ein erfolgreiches Energiemanagement sind korrekte Aussagen zur Entwicklung des Energieverbrauchs. Grundlage dafür sind möglichst fehlerfrei erfasste Zähl- und Messwerte. IngSoft InterWatt unterstützt alle denkbaren Wege, an diese Daten heranzukommen – sei es über den Energieversorger, Leittechniksysteme, Datenlogger oder manuelle Erfassung. Wir wollen an dieser Stelle in loser Folge verschiedene Wege vorstellen.

Im Teil 1 widmen wir uns der manuellen Ablesung durch Personal (manchmal auch flapsig Turnschuh-Methode genannt), die immer dann der einzige Weg zu detaillierten Erkenntnissen über den Energieverbrauch ist, wenn keine elektronische Erfassung vorhanden ist.

In einem zweiten Teil, der zu einem späteren Zeitpunkt erscheinen wird, werden wir uns den Datenabonnements widmen.

Detailliertes Bild und zeitnahe Erkenntnis

Sofern eine solche manuelle Ablesung wenigstens monatlich durchgeführt wird, entsteht spätestens innerhalb von zwei Jahren ein deutlich detaillierteres Bild über den Energieverbrauch eines Gebäudes als wenn man sich nur auf Jahresrechnungen der Energieversorger stützt. Läuft die Heizung auch im Sommer? Machen sich Schul- oder Werksferien bemerkbar?

Mindestens genauso wichtig wie das detaillierte Bild ist die zeitnahe Erkenntnis. Läuft die Lüftungsanlage im Dauerbetrieb, und man sieht es schon nach einem Monat (und schaltet zurück auf die Zeitsteuerung), so spart das bei entsprechend großen Anlagen schnell Tausende Euro im Vergleich zu einer Erkenntnis, die erst aus dem Vergleich von Jahresrechnungen der Energieversorger entsteht.  

Regelmäßigkeit, Zuverlässigkeit und Plausibiliät

Natürlich ist es möglich, zu einem beliebigen Zeitpunkt zu einem Zähler einen Ablesewert in die Software einzugeben. Im Sinne der Datenqualität ist jedoch das Ziel, eine regelmäßige Ablesung aller Zähler sicherzustellen. Ohne Software-Unterstützung könnten vorgestaltete Ableselisten (als Kopiervorlage) Struktur in die Aufgabe bringen. Sind mehrere Ableser involviert, wird es eine Herausforderung, eine monatliche Ablesung und anschließende zentrale Datenerfassung sicherzustellen.
IngSoft InterWatt digitalisiert den Ableseprozess. Mit wenigen Einrichtungsschritten kann sichergestellt werden, dass regelmäßig Ableseaufträge an die richtigen Personen gegeben werden, deren Ausführung überwacht wird und die Plausibilität sichergestellt ist.

Besser für die Umwelt

War man früher bei Zählerablesungen auf Stift und Papier angewiesen, werden diese nun digital vorgenommen. Das macht nicht nur den Arbeitsablauf für alle Beteiligten einfacher und schneller, sondern ist auch gut für die Umwelt, denn die Listen müssen nicht mehr ausgedruckt werden. Die Zusendung erfolgt einfach per E-Mail.

Eine Step-by-Step-Anleitung zur Einrichtung und zum Umgang mit Ableselisten finden Sie als Kunde nun auch in unserem Anwenderhandbuch.

Digitale Unterstützung für korrekte, regelmäßige Werte

Der digitalisierte Ableseprozess vereinfacht zum einen die Einhaltung termingerechter Ablesung, da die Versendung des Links frühzeitig passiert. Zum anderen kann der Ableser die Korrektheit der Werte überprüfen, die er eingibt. Die Software bietet dafür nämlich einen systemseitig errechneten Erwartungswert, der als Richtwert für die Eingabe gelten kann. Weicht der eingegebene Wert zu sehr vom Erwartungswert ab, muss dieser manuell bestätigt werden. So wird eine Falscheingabe verhindert. Der Einsatz der mobilen App bringt noch zusätzliche Erleichterung. Die Ablesung erfolgt so nämlich direkt unterwegs und wird unmittelbar in die Software eingegeben. Dabei erhält der Anwender eine zusätzliche automatische Unterstützung durch OCR (Optical Character Recognition) sowie die Möglichkeit, die Zähler einfach zu fotografieren. 

Außerdem kann der Ableser dem Verantwortlichen eine Bemerkung in den abgelesenen Werten hinterlassen. Auch Zählerwechsel können einfach und direkt vom Ableser in der Software hinterlegt werden

Darüber hinaus kann ein Verantwortlicher eingetragen werden, der den Dateneingang abschließend überprüfen kann.

So werden sowohl die Ableser als auch die Gesamtverantwortlichen im Alltag entlastet.


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