Flexible Auswertung
der Energieströme

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Energie- und Medienströme abbilden und beurteilen

Mit IngSoft InterWatt lassen sich alle messbaren Energie- und Medienströme in der Organisation abbilden und beurteilen. Dazu werden nicht nur die Datenreihen der Energiezähler berücksichtigt sondern auch alle anderen relevanten Daten, u.a.

  • Neben den primären Verbrauchswerten können auch weitere von den Zählern erfasste Werte (z.B. Blindarbeit bei Stromzählern oder Vorlauf-/Rücklauftemperaturen bei Wärmemengenzählern), erfasst und ausgewertet werden.
  • Wo sinnvoll, werden abgeleitete Werte gebildet (z.B. Leistungswert aus 1/4h-Verbrauchswerten).
  • Für die Abbildung realer Erdgaszähler stehen alle erforderlichen Varianten zur Verfügung; dabei wird auch unterstützt, dass der Brennwert von Erdgas erst Wochen später rückwirkend vom Netzbetreiber bekanntgegeben wird
  • Weitere Zählertypen ermöglichen die Erfassung aller Medien (z.B. Wasser, Dampf, Erdöl, Holz etc.)
  • Die mit dem Verbrauch verbundenen Kosten können auf Basis von Energierechnungen oder Tarifen abgebildet werden; dabei beherrscht IngSoft InterWatt alle relevanten Tarifspielarten (wie Monats- oder Jahresleistungspreise, Mengenstaffeln, Durchschnittspreisbeschränkungen etc.) ebenso wie zeitliche Änderungen der Tarife.
  • Die mit dem Energieverbrauch verbundenen Emissionen und der Primärenergieverbrauch werden auf Basis zeitabhängiger Faktoren berechnet.
  • Primäre (z.B. Außentemperatur) und abgeleitete Klimawerte (z.B. Gradtagszahl) werden vollautomatisch aus Daten der nationalen Wetterdatenanbieter berechnet.
  • Weitere Einflussgrößen jenseits des Klimas – wie Produktions- oder Belegungszahlen -  können mit dem gleichen mächtigen Werkzeugen (Ableseaufträge, Importe) automatisch gesammelt werden.

Das Besondere an IngSoft InterWatt: Über der Zählerebene gibt es eine weitere Ebene (genannt: Energiebereiche), die den in Zählern erfassten Werten eine Bedeutung zuordnet. So lassen sich z.B. Gebäude abbilden, die nach außen hin alle einen Wärme-, einen Strom und einen Wasserverbrauch aufweisen und somit vergleich- und addierbar sind. Die Rechenregeln, wie aus den Zählerflüssen auf den Verbrauch in den einzelnen Energiebereichen geschlossen werden kann, können für verschiedene Zeiträume unterschiedlich definiert werden.

  • Freie Definition der übergreifenden Energiebereiche
  • Auch Einflussgrößen können übergreifend zusammengefasst werden
  • Unterstützung auch für Erzeugungsanlagen (z.B. PV, KWK) sowie Wärmepumpen
  • Zuordnung von Zählern über fixe (historisierte) und dynamische Faktoren (sog. Verteilergruppen)
  • Beliebig tiefe Unterteilung von Gebäuden
  • Beliebig tiefe Unterteilung von Organisationseinheiten

Die so gesammelten und aufbereiteten Daten können flexibel ausgewertet werden. Zeitliche Auflösung:

  • Minute
  • fünf Minuten
  • Viertelstunde
  • Stunde
  • Tag
  • Woche
  • Monat
  • Jahr
  • Geschäftsjahr

Grafische Darstellung

In dieser Aufgabe wird der Verbrauch aller energetischen Energieeinsatzbereiche je Element der Objektebene der aktuell im Strukturbaum ausgewählten Organisationseinheit als Benchmark-Diagramm ausgewertet. Die Objekte werden auf der y-Achse abgetragen und absteigend nach dem Verbrauch sortiert.

Hierbei wird der Verbrauch eines Energieeinsatzbereichs des aktuell im Strukturbaum ausgewählten Elements als Rasterdiagramm (CarpetPlot) ausgewertet. Dabei stellen beide Achsen des kartesischen Koordinatensystems jeweils Zeitachsen mit unterschiedlicher Auflösung dar. Typischerweise werden die Stunden eines Tages auf der y-Achse aufgetragen und die Tage auf der x-Achse. Diese Darstellungsform ähnelt dem Webmuster eines Teppichs. Der Anwender erkennt regelmäßige Muster und vor allem auch Abweichungen von diesen Mustern "auf einen Blick". Rasterdiagramme sind geeignet, lange Zeitreihen kompakt darzustellen und Muster zu verdeutlichen.

Das Energiefluss-Diagramm ist auch bekannt als "Sankey-Diagramm". Benannt wurde es nach dem irischen Ingenieur Matthew Sankey, der im 19. Jahrhundert damit die Energieflüsse von Dampfmaschinen darstellte. Ein Sankey-Diagramm zur Darstellung der Energieflüsse im Gebäude zeugt also an, welches Medium in welchem Energieberiech verbraucht wird.

Die Zählerstandauswertung bietet einen Überblick der Zählerstände des aktuell im Strukturbaum gewählten Zählwerks in Form eines Zeitreihendiagramms.

Der Anwender erhält mithilfe dieser grafischen Darstellung einen raschen Überblick über die Qualität von Zählerständen oder berechneten Flusswerten eines Zählwerks. Lücken in den Daten eines Zählwerks können so gefunden und visualisiert werden. Außerdem kann der Anwender den Ursachen z. B. bei unerwarteter Ersatzwertbildung auf einer höheren Ebene, besser auf den Grund gehen. Bei der Datenqualitätsauswertung werden die Verbräuche bzw. Werte auf sechs Datenreihen entsprechend der Messstatus verteilt. Stimmen Zählwerksauflösung und Zeitraumauflösung der Auswertung überein, so erhält die Datenreihe den Wert 1, falls ein Verbrauch bzw. Wert den zugehörigen Messstatus aufweist. Bei einer gröberen Zeitraumauflösung entspricht der Datenreihen-Wert der Anzahl von Zählerständen/Flusswerten des zugehörigen Messstatus innerhalb einer Zeitscheibe. Beispiel: Weist ein Viertelstundenzählwerk über einen Tag hinweg nur Wahre Werte auf, so ergibt sich bei Tagesauflösung der Wert 96.

Die Zählerbaumvalidierung ermöglicht eine einfache Plausibilisierung der Daten aller einer Energieliegenschaft zugehörigen Zähler und deren Vor- bzw. Nachzählern. Dazu werden die Zähler in ihrer Hierarchie dargestellt und in jeder Gruppe von Unterzählern eine Zeile "Restmenge" hinzugefügt. Je Zähler bzw. Zeile werden die Verbrauchswerte in der gewählten Auflösung in Tabellenform zusammengestellt. In dieser Tabelle wird der aktuelle Wert sowie zwei historische Vergleichswerte angezeigt.

Diese Auswertungsfunktion sortiert alle Werte absteigend ihrer Höhe. Es handelt sich um eine Zeitliniendarstellung, bei der an der x-Achse die Stunden eines ganzen Jahres angetragen sind. Auf der y-Achse befinden sich die Werte der Energieliegenschaft, des Zählers oder Zählwerks. Die geordnete Jahresdauerlinie dient vor allem dazu, Leistungsspitzen zur Kostenreduktion aufzudecken oder auch die Dimensionierung eines BHKWs zu beurteilen.

IngSoft InterWatt bietet dem Anwender eine große Bandbreite an Auswertungsfunktionen zur Verfügung. Einfache Funktionen wie der Vergleich von bis zu 20 Datenreihen, der zeitversetzte Vergleich von Datenreihen mit älteren Datenreihen, abschnittsweise kumulierte Werte der Rohdaten oder Vergleichswerte aus Klassifikationssystemen sind nur ein Beispiel für die Flexibilität dieser Analysefunktionen. Auch Darstellungsfunktionen als Diagramm, Tacho, Tabelle oder transponierte Tabelle sind in IngSoft InterWatt möglich. Außerdem können Auswertungen mit unterschiedlichem Informationsgehalt dargestellt werden.

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