Lohnt sich
Energiemanagement?

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Gelebte Professionalität

IngSoft InterWatt im Einsatz bei der Stadt Wuppertal

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GebäudeEnergieGesetz (GEG)

Am 1. November 2020 tritt das GebäudeEnergieGesetz (GEG) in Kraft. Es führt die Energieeinsparverordnung (EnEV), das Energieeinsparungsgesetz (EnEG) sowie...

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Richtiger Ansatz und geeignete Werkzeuge

Energiemanagement lohnt sich auf jeden Fall – sofern der richtige Ansatz gewählt wird und geeignete Werkzeuge eingesetzt werden.

  • Im Bereich öffentlicher Gebäude zeigen zahlreiche Erfahrungen ein Einsparungspotential von 5 bis 30 %.
  • Das Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (pwc) hat im Jahr 2012 insgesamt 165 Unternehmen des produzierenden Gewerbes für eine Studie zur Wirksamkeit von Energiemanagement befragt. Die befragten Unternehmen hatten in ihrer Gesamtheit im Vorjahr Anstrengungen im Energiemanagement erhöht – und so eine durchschnittliche Steigerung der Energieeffizienz um 7,03 % im Vergleich zum Vorjahr erreicht.
  • In vielen Fällen hilft Energiemanagement auch, gesetzliche Pflichten zu erfüllen oder Steuern und Abgaben zu sparen.

Um das Grundprinzip „Energieeinsparung durch regelmäßige Kontrolle des Verbrauchs und angemessene Maßnahmen“ zu leben, müssen Sie keine Norm erfüllen. Wenn Sie jedoch das Energiemanagement nachhaltig im Unternehmen verankern möchten und / oder die Wirksamkeit des Energiemanagements intern oder gegenüber Dritten nachweisen möchten, führt kein Weg an der DIN EN ISO 50001 vorbei.

Europäische Unternehmen, die keinen KMU-Status haben (z. B. solche, die mehr als 250 Mitarbeiter haben) müssen nach EU-Energieeffizienzrichtlinie (bzw. dem daraus abgeleiteten nationalen Recht, z.B. EDL-G in Deutschland) alle 4 Jahre Energieaudits durchführen. Ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 ist befreit von dieser Pflicht.

Unternehmen, die von Ermäßigungen bei der deutschen Strom- oder Energiesteuer (den sog. Spitzenausgleich) oder von der besonderen Ausgleichsregelung bei der deutschen EEG-Umlage profitieren wollen, müssen mind. ein sog. „Alternatives System zur Verbesserung der Energieeffizienz für kleine und mittlere Unternehmen” nach SpaEfV betreiben. Ab bestimmten Größenordnungen ist ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 verlangt.

Sehr häufig müssen ohnehin Energiekosten verursachergerecht umgelegt werden. In diesem Fall können Synergien genutzt werden, und das Energiemanagement erspart hier Aufwand.

Lesen Sie mehr über die Bausteine eines Energiemanagement-Systems.